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Wir, das sind Ingo & Iris Horning, haben vor vielen Jahren begonnen unsere Tiere zu barfen. Ausschlaggebend hierfür war, dass unsere Maya jegliches Futter verweigerte, oder nicht vertrug. Unser erster Gedanke war, sie sei doch ein Straßenhund und müsste doch eigentlich jegliches Fressen dankbar annehmen. Doch dann folgte ein Gespräch mit dem Vater von Iris, der Jahrzehnte lang Hunde gezüchtet und auch bereits gebarft hat – auch wenn es damals noch nicht so hieß…

 

Uns viel es wie Schuppen von den Augen. Ausgerechnet Maya, ein Straßenhund aus Spanien, war kein industriell verarbeitetes Futter gewohnt. Ihr Organismus war nicht über Generationen hinweg an diesen, wie wir Heute wissen, Fraß gewohnt. Sie brauchte Fleisch. Und so war unser erster Weg zu einem Bekannten, der uns durch seine Tätigkeit als Schlachter Pansen besorgen konnte. Wir haben dann einen 10kg schweren, in einem Eimer eingefrorenen, Pansen von ihm bekommen. Man kann sich vorstellen, dass es nicht das war was wir uns unter artgerechter Ernährung vorgestellt haben. Irgendwie haben wir den Pansen dann auftauen und unter Freuden verteilen können. Es war das erste Mal, dass Maya wirklich gerne gefressen hat. Wir wussten also, das muss das Richtige sein!

 

Als nächstes haben wir die „Fachmärkte“ in der Gegend abgeklappert. Aber die Auswahl war doch sehr beschränkt, viel zu teuer und unsere Hunde wollten es nicht einmal fressen. Und auch die Bestellungen aus dem Internet waren nicht besser. Und dann muss man auch noch zu Hause sein, wenn es geliefert wird. Als wir das eine Mal in einem Freizeitpark waren, während es geliefert wurde, konnte es schön bei unserem Nachbarn auftauen. Und dann muss man auch noch so viel bestellen, dass man schon eine extra Truhe dafür benötigt. Das konnte auch nicht wirklich die Lösung sein.

 

Der Wunsch zur Selbstständigkeit war bereits immer vorhanden. Und so hat Ingo seinen festen Bürojob bei Phoenix Contact, gegen das Risiko der Selbstständigkeit getauscht. Wir haben dann den ersten B.A.R.F.-Shop in ganz Lippe eröffnet. Zu der Zeit war den meisten Menschen das Barfen noch völlig unbekannt. Aus diesem Grund lag unsere Hauptaufgabe in der Aufklärung. Wir haben in dieser Zeit viel über Ernährung gelernt, Seminare besucht, Bücher studiert und unser Wissen immer weiter vertieft. Weitere Shops in der Region folgten uns und das Barfen gewann auch in Lippe immer mehr an Bekanntheit und vor allem Beliebtheit.

 

Selber barfen wir selbstverständlich all unsere Tiere, wobei jedes Einzelne als Musterbeispiel dienen kann. Kerngesund haben unsere Tiere bereits schwere Krankheiten ohne große Mühe überstanden. So hat unsere Maiden z.B. eine schwere Gebärmutterentzündung, die nur durch Zufall entdeckt wurde, so gut überstanden, dass selbst die Tierärzte verwundert waren. Und auch die Geschichte von Mini zeigt, wie stark das Immunsystem und der Organismus mit der richtigen Ernährung werden können. Maiden verträgt kein Kaninchen, aber ansonsten vertragen und fressen unsere Tiere alles. Jeder frisst an seinem Platz und auch erst dann, wenn wir es erlauben. Kein Kauartikel wird abgelehnt und auch ansonsten haben wir keinerlei Probleme mit der Ernährung unserer Tiere.

 

Mit der Gewissheit auf dem richtigen Weg zu sein, haben wir unser Geschäft immer weiter ausgebaut und vergrößert. Hierbei war es uns von Anfang an wichtig, möglichst viel selber zu machen. Darum sind unsere Kunden es gewohnt, dass wir regelmäßig umbauen und umstellen. Doch durch die familiäre und lockere Stimmung die bei uns herrscht, nimmt uns das Gottseidank niemand übel.

 

Wir sind froh, dass wir unser Hobby zu unserem Beruf machen konnten, auch wenn es gleichzeitig bedeutet auf vieles zu verzichten. Doch wir öffnen immer mit voller Leidenschaft unsere Türen und freuen uns über jedes einzelne Tier welches artgerecht und somit gesund ernährt wird!